Die Linsensorte passend zur Konsistenz wählen
Spüle die roten Linsen in einem Sieb, bis das Wasser weniger trüb abläuft. Suche sie vor dem Einfüllen in den Topf nach kleinen Steinen oder Fremdkörpern ab. Halte beim Garen einen zusätzlichen Cup Wasser bereit; die Suppe dickt an, wenn die Linsen Flüssigkeit aufnehmen.
Die Grundlage ohne Eile bei der Zwiebel aufbauen
Weich gegarte Zwiebel und Karotte geben der Suppe schon vor den Tomaten einen runden Geschmack. Schneide die Karotte klein, damit sie zusammen mit den Linsen gar wird. Bei großen Stücken können die Linsen weich sein, während die Karotte noch deutlich fest ist.
Tomatenmark braucht eine Minute am warmen Gemüse. Rühre, bis es leicht dunkler wird und nicht mehr scharf roh riecht. Gib in dieser Minute den Kreuzkümmel hinzu und gieße dann Tomaten und Brühe an, bevor etwas am Boden ansetzt.
Sanft köcheln und am Boden rühren
Während die Linsen weich werden, kann die Suppe unten schon stärker andicken als an der Oberfläche. Fahre besonders gegen Ende alle paar Minuten mit dem Löffel über den Boden. Starkes Kochen macht mehr Spritzer, ohne die Zubereitung zu erleichtern.
Beginne nach zwanzig Minuten mit dem Prüfen. Die Linsen sollen sich leicht zerdrücken lassen und keinen festen Kern mehr haben. Brauchen sie länger, gib Wasser hinzu und lass sie weiterköcheln. Alte Linsen können zusätzliche Zeit brauchen; plane deshalb etwas Spielraum ein.
Erst den Topf abschmecken, dann die Schüssel fertigstellen
Zitronensaft belebt eine dicke Suppe, doch Dosentomaten bringen schon Säure mit. Gib einen Teelöffel hinzu, probiere und ergänze nur, wenn die Suppe es braucht. Schmeckt sie zu sauer, kann ein Löffel Joghurt in der Schüssel die gewünschte Balance schaffen.
Serviere warmes Brot und gehackte Petersilie dazu. Joghurt gehört obenauf, wo seine Kühle auf die heiße Suppe trifft, statt im Topf mitzukochen. Gib beim Aufwärmen zuerst etwas Wasser hinzu und rühre oft um; Linsen dicken die Brühe auch beim Stehen weiter an.




