Für klares Orangenaroma die Schale verwenden
Verreibe die Schale mit sauberen Fingerspitzen im abgemessenen Zucker, bis dieser leicht feucht ist und nach Zitrus duftet. So verteilt sich der Abrieb, bevor die feuchten Zutaten dazukommen. Verwende ein Olivenöl, dessen Geschmack du magst; ein sehr kräftiges, bitteres Öl bleibt in einem schlichten Kuchen ohne mildernden Guss deutlich wahrnehmbar.
Feuchte Zutaten verquirlen, dann Mehl unterheben
Joghurt gibt der flüssigen Mischung Substanz. Wähle einen stichfesten Naturjoghurt aus Vollmilch statt eines dick abgetropften Produkts oder eines gesüßten Joghurts mit Geschmack. Verquirle ihn mit Eiern, Saft und Öl, bis keine deutlichen Schlieren mehr zu sehen sind. Das Öl muss nicht wie Butter mit dem Zucker schaumig geschlagen werden.
Mische Mehl, Backpulver und Salz in einer separaten Schüssel und hebe sie nur so lange unter die feuchte Mischung, bis keine trockenen Mehlnester mehr zu sehen sind. Weiteres Schlagen ist unnötig. Lege die Kastenform mit überstehendem Backpapier aus, damit sich der gebackene Kuchen herausheben lässt, ohne ihn auf die Oberseite stürzen zu müssen. Öle auch die kurzen Seiten leicht ein.
Für saubere Scheiben vor dem Anschneiden auskühlen lassen
Beginne gegen Ende der geschätzten Backzeit mit der Prüfung. Die Mitte sollte auf leichten Druck zurückfedern, und an einem hineingesteckten Holzstäbchen darf kein nasser Teig haften. Einige feuchte Krümel unterscheiden sich von einer glänzenden Schicht ungebackener Masse. Wird die Oberfläche früh dunkel, lege locker Alufolie darüber, während die Mitte fertig bäckt.
Lass den Kuchen zehn Minuten in der Form und hebe ihn dann für die restliche Abkühlzeit auf ein Gitter. Warme Scheiben sind empfindlich; verwende ein Sägemesser erst, wenn sich die Krume gefestigt hat. Serviere ihn pur, damit Orange und Olivenöl klar zur Geltung kommen. Diese Version enthält weder Glasur noch Tränksirup oder dekoratives Obst.




